Mein persönlicher Monatsrückblick Januar 2018

Der Januar 2018 startete so richtig gemütlich und ich war an Neujahr ausnahmsweise mal nicht krank.

Januar 2018

Wer die 40 überschritten kennt das sicherlich. Man geht einen Tag feiern und hat mindestens zwei Tage mit den Folgeerscheinungen zu kämpfen.

Am Mittwoch waren wir dann auf einem 40. Geburtstag eingeladen… ob der arme Kerl weiß, dass ab jetzt der Lack ab ist? 😀

Januar 2018

Donnerstag hatte ich dann meinen ähmsten Geburtstag. Nach den Feiertagen und Silvester ist das sowas von blöd direkt die nächste Feier zu planen.

Ich habe im Winter ja immer 3 Wochen Urlaub. In der Vergangenheit war es dann immer so, dass wir Samstags gefeiert haben. Sonntags war ich natürlich sterbenskrank und Montag musste ich dann wieder im Büro sitzen.

Mittlerweile beschränke ich das auf Kaffee und Kuchen mit der engsten Familie. Das ist auch sehr gemütlich und feucht fröhlich. 

Januar 2018

Der Vorteil ist, dass ich dann am Montag der zweiten Januar 2018 Woche mehr oder weniger fit im Büro saß. Zwar nicht sonderlich motiviert, aber fit 😀

Boah, hatte der Alltag mich nun wieder.

Was ich auch endlich wieder habe ist mein Wäschetrockner. Den hat eine kompetente Fachfirma nämlich auch am Montag repariert.

Wird auch Zeit, dass wir nach so langer Zeit endlich wieder weiche Handtücher haben.

Zum waschen kam ich aber leider nicht mehr, denn wir haben Abends noch Besuch bekommen.

Dienstag habe ich endlich mal richtig abspannen können. Sohnemann war auf einem Konzert und Schatzi hatte ein Neugeborenen-Shooting.

Muddi hat die sturmfreie Bude genutzt, um ihren Wellness-Tempel exzessiv zu nutzen. Peeling, Gesichtsmaske, Maniküre, Pediküre, Haarpackung… hach, das war schön. Man spürt förmlich, wie der Stress von einem abfällt.

Am Donnerstag ging es nach Duisburg. Schatzi hat uns Musical-Karten für Grease zu meinem Geburtstag geschenkt. Einfach nur toll!

Januar 2018

Die nächste Woche verlief relativ ruhig… bis Donnerstag.

Der Tag fing schon so richtig Scheiße an. Als ich mit Rudi auf dem Weg zur Arbeit war, fiel auf einmal ein frei laufender Hund über ihn her.

Ich wusste mir nicht anders zu helfen, als ihn mit dem Fuß zweimal weg zu kicken. Die Besitzerin machte nämlich keinerlei Anstalten ihren aggressiven Vierbeiner irgendwie unter Kontrolle zu bekommen. Ihre einzige Sorge waren die Tritte, die ich ihrem Hund versetzte.

Sie ging mich verbal sogar an und warf mir vor, dass ich keine Ahnung von Hunden hätte. Entschuldigung, aber was soll ich denn bitte anderes machen? Ich hatte Panik, Rudi hatte Panik und wir befanden uns direkt an einer Hauptstraße.

Als sie endlich mit ihrem Hund abzog musste ich mich erst einmal sammeln. Plötzlich hörte ich Rudi winseln und sah, dass er stocksteif auf dem Fußgängerweg lag. Er hatte eine Art epileptischen Anfall und schrie dabei wie am Spieß.

Mit vielen Streicheleinheiten habe ich ihn beruhigen können und trug ihn dann zitternd und weinend ins Büro.

Ich glaube das war einer der schlimmsten Momente in meinem Leben und ich bin von diesem Erlebnis richtig traumatisiert.

Januar 2018

An diesem Tag zog auch das Orkantief Friederike über uns herein. Mein Chef fuhr Rudi und mich dann etwas früher nach Hause und ich war heilfroh, dass wir wohlbehalten in Sicherheit waren.

Am späten Nachmittag hatte sich dann alles beruhigt und ich bin mit Rudi vorsichtshalber zum Tierarzt gefahren.

Die Ärztin meinte, dass Rudi wohl einen leichten Herzanfall hatte. Er muss ab jetzt zu seinen Blutdrucksenkenden Tabletten auch noch Herztabletten nehmen und ich hoffe, dass sie ihm helfen.

Als wir dann am Freitag wieder zur Arbeit gelaufen sind, hat Rudi an der gleichen Stelle, wo er am Vortag angegriffen wurde wieder einen Anfall bekommen.

Der ganze Spuk dauerte nur ein paar Minuten und er hat sich auch schnell wieder bekrabbelt, aber der Anblick ist wirklich total furchtbar.

Er versteift sich am ganzen Körper, schreit super laut, entspannt sich dann wieder und liegt da, als ob er tot wäre 🙁

Ich hatte wieder so eine Angst um ihn und saß erneut fix und alle auf der Arbeit.

Noch immer habe ich mich davon nicht richtig erholt und bin sofort in Alarmbereitschaft, sobald Rudi ungewohnte Geräusche oder Atemzüge macht.

Beim Gassi gehen habe ich jetzt richtig Angst, dass uns wieder so ein freilaufender Hund begegnet. Das ist so traurig, dass es so viele Hundehalter gibt, denen es schlichtweg egal ist, ob andere Hunde Panik haben. Ich werde auf jeden Fall noch eine ganze Zeit lang brauchen, bis ich wieder einigermaßen entspannt mit Rudi spazieren gehen kann 🙁

Am Sonntag waren wir bei meinen Eltern und ließen das Wochenende bei Kaffee und Kuchen gemütlich ausklingen.

Januar 2018

Ich liebe übrigens das Eulen Kaffee-Service von meiner Mutter. Sie weigert sich allerdings mir auch nur einen einzigen Teller davon zu schenken 🙁 

Am Dienstag waren wir dann alle drei auswärts Essen. Wir können uns echt am besten unterhalten, wenn wir in einem Restaurant sitzen. Zu Hause läuft entweder der Fernseher oder das Telefon klingelt, wenn wir zusammen sitzen.

Januar 2018

Ist euch aufgefallen, dass wir ständig am mampfen sind? 😀 😀 😀 

Der Rest der Woche war wieder recht chillig und am Samstag haben wir die Messe LebensArt im Landschaftspark Duisburg unsicher gemacht.

Januar 2018

Das war es schon wieder mit dem Januar 2018. Der erste Monat des Jahres ist wirklich an uns vorbei gerast.

Nebenbei muss ich mich auch noch durch diverse RTL-Formate gucken.

  • Dschungelcamp
  • DSDS
  • Der Bachelor 

Ja, ich weiß… ich schaue das trotzdem total gerne 😀

Kommt gut in den Februar und genießt das Leben.

2 Kommentare zu Mein persönlicher Monatsrückblick Januar 2018

  1. Oh mein Gott wie süß hast du geschrieben.Als wenn man dabei war.
    Wünsche deinem Wauzi alles Gute.
    P.S. Wir sind auch ständig am mampfen.😉

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